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×· ×·   WiE DeFiniERsT dU "peRfeKt" ??  ·× ·×

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Es gibt Tage, an denen will nichts klappen. Es gibt auch solche, die einen nicht mehr loslassen. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn nichts mehr will.

Nehme man an ein Eisverkäufer stände im Regen und wolle sein Eis verkaufen, wobei keine menschliche Seele außer ihm auf dem vom Regen überschwemmten Platz zu finden sei, was natürlich nicht gegen den Eisverkäufer spreche, sondern gegen die Natur, Gott oder was auch immer.

Wenn dieser Eisverkäufer nun weiterhin da stände, von alledem nichts mitbekäme, nur seinen Job zufrieden stellend verrichten wolle und Eis zu verkaufen gesuche nun aber plötzlich umzufallen drohte, was würdest DU machen?

Hinausrennen und helfen oder doch lieber das Spektakel vom Fenster aus beobachten und darauf hoffen, sofern man den „netten“ Eisverkäufer denn nicht hasst, dass ein anderer sich seinem Schicksal annimmt und ihm das Leben rettet. Wohl möglich, doch recht herzlos wie DU feststellen wirst.

Und was machst DU, wenn du nichts tatest, dem Todes Verkäufers als Zuschauer beigewohnt hättest, doch unternommen nichts. Würden DICH DEIN Gewissen zerreißen, würdest DU DIR Vorwürfe machen, oder über das Schicksal dieser Armen Seele lachen?

Viele Möglichkeiten gibt es noch, für welche entscheidest DU dich?
Hölle oder Himmel. Was es auch immer sein mag, zu ergründen ich nicht vermag, der Gedanke an solch unmenschliches und unnatürliches Handeln lässt mich schaudern und die Frage stellen: Warum?

Wieso herrscht in einer solch perfekten Welt solch Kälte? Die Perfektion wird wohl der Grund sein, denn um dieses von Menschen Angestrebte zu erzielen bedarf es härte. Gefühle seien nicht erlaubt, genauso wenig wie Erbarmen oder Vernunft, dem Leben entsprechend. Fühlst DU DICH angesprochen?

Denn Perfektion ist nur dann in greifbarer Nähe, wenn keine Zwischenfälle uns zu überraschen gesuchen. Denn Zwischenfälle bedeuten Probleme, ob lösbar oder nicht spielt letztlich keine Rolle, denn aufgehalten wird man immer.

Doch Probleme können auch gut heißen, man muss sie nicht verachten. Schließlich können sie als Wegweiser dienen, die eigene Meinung zu überdenken anregen, aber auch als Last schleppend wirken. Was auch immer, schlecht sind sie nur selten.

Denn ohne Probleme sind wir an einem Punkt angelangt, den man als Perfektion ansieht, doch das sicher geglaubte „Perfekte“ ist gar nicht so perfekt wie sich der „perfekte“ Mensch dies ausmalt. Denn das Leben wäre keines mehr in diesem Sinne, es wäre perfekt wie nur Computer es ein können.

Was erhält man also? Ein maschinenähnliches Leben, welches weit entfernt ist, von dem was eigentlich als perfektes Leben zu bezeichnen ist. Das Leben selbst mit all seinen Fehlern ist das Perfekte, was von Maschinen nicht zu erreichen ist, denn Fehler sind unüblich und doch so gut und perfekt.

Man kommt schließlich zu dem Schluss, dass Fehler das „Perfekt“ sind und Irren ist menschlich, demnach sind Fehler = Menschen und das Problem wäre gelöst, es sei denn es handele sich bei der ganzen Vermutung um einen Fehler, doch was wäre es dann?
Man möge auch dies Überdenken und sein eigenes Perfektes definieren oder es bleiben lassen, was auch immer, Hölle oder Himmel.